Amtsleitertreffen auf der Hohen Wand: Austausch stärkt die Region
HOHE WAND – Am 14. April 2026 fand in der Gemeinde Hohe Wand das Amtsleitertreffen der Kleinregion Schneebergland statt. Insgesamt nahmen Vertreterinnen und Vertreter aus 15 von 19 Gemeinden teil und nutzten die Gelegenheit zum intensiven fachlichen Austausch.
Der Bürgermeister der Gemeinde Hohe Wand, Josef Laferl, begrüßte die anwesenden Amtsleiterinnen und Amtsleiter. In seiner Amtszeit als Obmann der Gemeinsamen Region Schneebergland wurden diese Treffen eingeführt und sind seither ein fixer Bestandteil der regionalen Zusammenarbeit. Er betonte die Notwendigkeit des regelmäßigen Austauschs und zeigte sich erfreut darüber, dass das Regionsbüro des Schneeberglands nun in seiner Gemeinde angesiedelt ist. Damit unterstrich er die Bedeutung eines aktiven Regionalmanagements sowie einer funktionierenden interkommunalen Zusammenarbeit.
Der Vormittag stand ganz im Zeichen der Digitalisierung: In einem kostenfreien Workshop, ermöglicht durch das Bundesministerium für Digitalisierung, erhielten die Teilnehmenden praxisnahe Einblicke in den Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Verwaltungsalltag.
Im Anschluss führte die Organisatorin des Treffens, Kleinregionsmanagerin Birgit Schuster, durch die weiteren Programmpunkte. Gemeinsam mit Partnerorganisationen – darunter NÖ.Regional, die NÖ. Dorf- & Stadterneuerung, LEADER sowie die Erlebnisregion Schneebergland – wurden aktuelle Projekte, Fördermöglichkeiten und Kooperationsansätze vorgestellt.
Danach standen die Anliegen und Themen der Amtsleiter selbst im Mittelpunkt. Dabei wurden Erfahrungen ausgetauscht, Herausforderungen diskutiert und gemeinsame Lösungsansätze erarbeitet.
Den Abschluss bildete eine Besichtigung des neu errichteten Kindergartens in Maiersdorf, der als gelungenes Beispiel für moderne kommunale Infrastruktur präsentiert wurde.
Ein zentrales Ergebnis des Treffens unterstreicht die Bedeutung regelmäßiger Zusammenkünfte dieser Art: Sie fördern nicht nur den Wissensaustausch und die Vernetzung, sondern stärken auch die interkommunale Zusammenarbeit. Gerade bei der Aushandlung gemeinsamer Konditionen und der Umsetzung regionaler Projekte zeigt sich, dass eine Region gemeinsam mehr erreichen kann als einzelne Gemeinden für sich allein.




